mini Gradierwerk

Das mini Gradierwerk für den Heimgebrauch.

Die Entstehungsgeschichte des Mini-Gradierwerkes

Manchmal macht Not eben erfinderisch …

Meine Ehefrau hatte vor einigen Jahren eine schwere Lungenentzündung und ein Aufenthalt im nahegelegenen Krankenhaus war unumgänglich. Die Antibiotika-Therapie zeigte erst nach einer gewissen Zeit ihre Wirkung, um auf Nummer sicher zu gehen, legten die damals für meine Frau verantwortlichen Ärzte uns nahe, die Krankheit nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, was die Dauer des Aufenthaltes im Krankenhaus noch um ein paar Wochen verlängerte, sodass meine Frau erst nach einem ganzen Monat nach erneuter Absprache mit den Ärzten nach Hause entlassen wurde. Doch damit noch nicht genug …

Der äußerst nervige Husten meiner Frau war selbst nach dem stationären Aufenthalt im Krankenhaus für meine Frau und mich ein so großes Thema, das er mittlerweile zugegebenermaßen an unserer Substanz zehrte, sodass so schnell wie möglich eine Lösung für dieses Problem herbeigeführt werden musste.
Meine Mutter, die neben ihrer Tätigkeit als Wahlärztin für Allgemeinmedizin auch noch Kurortmedizinerin ist, riet damals zu einer täglichen Inhalation in einer Gradieranlage – das Ärgernis war, dass alle in der Nähe befindlichen Gradierwerke während der Wintersaison nicht in Betrieb waren.

Nach dem alten Sprichwort: “Wenn die Frau nicht zum Gradierwerk kommt, muss eben das Gradierwerk zur Frau (oder so ähnlich … ).” kam ich zu folgendem Entschluss: “Ich baue ein Gradierwerk für Zuhause!”

Neben dem bereits bekannten “Inhalieren unter der Decke” und den ersten anfänglichen Versuchen des Entleerens einer mit salzigem Wasser gefüllten Teekanne über einem Bündel Holz, das auf einer großen Schüssel seinen Platz fand, wurde mir schnell klar, dass ein weitaus effektiverer und vor allem bequemerer Ausweg für diese missliche Lage, in der ich mich befand, geschafft werden musste.

Unter ordentlichem Zeitdruck, recherchierte ich viel im Internet, sprach mit Lungenfachärzten und anderen Experten, plante grob die erste Rohfassung und siehe da, der Prototyp Nummero Uno meines Mini-Gradierwerkes war geboren.

Fortsetzung folgt …

Abgrenzung zu herkömmlichen Gradierwerken

Das mini Gradierwerk unterscheidet sich von seinem großen Bruder vor allem in dessen Größe. Ist ja auch klar, das für den Heimgebrauch auch ganz andere Maße benötigt werden als für ein freistehendes Gradierwerk.

Faktoren, die das mini Gradierwerk beeinflussen?

Anders als bei einem Freistehenden Gradierwerk spielen Wind und Sonne eine nebensächliche Rolle bei der Verdunstung der Sole. Wichtiger ist hingegen:

  • Die Temperatur (bzw. das Heizverhalten im Winter)
  • Die Distanz des mini Gradierwerkes zu Wärmequellen
    (Fußbodenheizung, Kachelofen, Heizstrahler, etc.)
  • Die damit verbundene Jahreszeit
  • Lichteinfall auf das mini Gradierwerk durch das Fenster
  • Kontinuierliche Wohnraumlüftung

Miniatur-, oder doch mini Gradierwerk?

Im Gegensatz zu einem Miniaturgradierwerk (Maßstabsgetreues Modell eines Gradierwerkes) hat das hier beschriebene mini Gradierwerk echte Funktionalität. Für Interessierte: Im Freizeitpark mini-a-thür, finden Sie zB das Modell des Bad Salzunger Gradierwerks in miniatur-Form.

Die Idee dahinter …

Eine Gradieranalage für den Heimgebrauch mit dem Anwendungsgebiet in einer Wohnung oder in einem Haus.
Zuerst soll der eigentliche Fokus auf ein Produkt für die breite Masse liegen, Überlegungen hinsichtlich Spezial-Anfertigungen (Designerstücke) liegen bereits vor.
Es soll vor allem die meeresgleiche (genauer gesagt ist die Wirkung laut bestimmten Messungen, abhängig von den Gegebenheiten, noch intensiver als am Meeresstrand) Luft direkt ins Wohnzimmer gebracht werden.
Der, zugegebenermaßen, sehr gute “Nebeneffekt” als Hilfestellung für Allergiker, Menschen, die Probleme mit ihren Bronchien haben bzw. sich gerade in einem Zustand der Genesung nach einem z.B. Infekt der Atemwege befinden, aber auch einfach nur “Naturluft-Freunden”, sollte an dieser Stelle natürlich auch erwähnt werden.

 

Interessante Fakten quer durch die Bank

– Die “Heilschiene”: Aufgrund rechtlicher Bestimmungen in Österreich ist es verboten, zum Verkauf angebotene Produkte explizit als heilend zu bezeichnen – deshalb sollte man stets auf die richtige Formulierung achten und gegebenenfalls Anführungszeichen verwenden.